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Turniererfolge (Auszüge)
 
     
Datum: 8/2003
CZECK DISC, Čelákovice (CZ)
Team: Mir San Zamprel
Platzierung: 1.
Spieler: Michi, Rolf, Andi, Flo, Kathrin, Margie, Joachim, Söhr, Frank, Henning
(ID 2003-8-9815)


Bericht: In Čelákovice, ca. 30 Km nordöstlich von Prag wurde am 9./10. August das fünfte Turnier der Central European League ausgetragen (siehe www.ultimatevienna.com). Auf die Einladung von FUJ (Prag) hin, die hier ihr erstes Turnier ausrichteten, haben sich auf dem ehemaligen Gelände des Bowling-Clubs an der übel riechenden Elbe 15 Teams aus Tschechien, der Slowakei, Polen, Ungarn, Österreich und Deutschland breit gemacht. Aus Deutschland dabei: das deutsche Masters Team, das deutsche Mixed Team und Mir San Zamperl. Bei Temperaturen von knapp 40 Grad und Bierpreisen um die 50 Cent war kein Spitzensport zu erwarten. Allerdings waren die 'innerdeutschen' Spiele immerhin leidlich spannend (und knapp), weil man ja doch wissen wollte, wie weit die Vorbereitungen für Frankreich gediehen waren. Vor allem das Mixed Team fiel hier durch schöne sichere Offense bei den Frauen auf - und der Spirit-Preis ging nicht nur wegen der schicken Hula-Hoop-Nummer voll in Ordnung.
Die Party am Samstag Abend wurde zwar hauptächlich von lauten Prosit-Rufen aus gut geölten Kehlen bestritten (Masters, bitte bitte üben!), sowie von der Vorführung der U.S. Nationals im Open-Air Kino und harten Electro-Beats aus einem geparkten Skoda - aber das ist eben der erdige Čharme Osteuropas. Am Sonntag jedenfalls schmeckte das Urquell immer noch, und die Platzierungsspiele versprachen nochmal alle Kraftreserven zu mobilisieren. Bei der Hitze verkroch man sich nach getaner Arbeit sofort in den spärlich gesäten Schatten und sah deshalb nicht so viel von den anderen Spielen; jedenfalls hatten die älteren Herrschaften gegen das Mixed Team gerade noch das letzte Wort (Respekt!) und vereitelten auch den Plan der Mental Discorders, Bratislava, sich mit langen Teilen ins Finale zu feuern. Im anderen Halbfinale verlor das Mixed Team nochmal knapp gegen Mir San Zamperl, um sich dann im Spiel um den dritten Platz deutlich gegen Bratislava durchzusetzen. Mit dünner Personaldecke auf beiden Seiten schlurfte man also zum letzten Gefecht zwischen Mir San Zamperl und dem deutschen Masters Team. Trotz schöner Einzelaktionen (u.a. Blocks von Franz und Kanzler) war's insgesamt ein eher maues Finale und in erster Linie ein Kampf gegen die Elemente. Der Sieg ging letztendlich wohl verdient an München, womit bei aller Diskussion um den olympischen Status eine Lanze für die leistungssteigernde Wirkung von gutem (!) Bier gebrochen sei.


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