Frisöhr, Rasöhr, no Söhrprise
- der Söhr heisst so, weil zu der Zeit, als er bei Mir San Mir
eingestiegen ist, gerade "Irgenwie und Sowieso" im Fernsehen
lief, und da drängte sich die Änderung seines nicht ins
Mannschaftsgefüge passenden Namens "Olav" sofort auf.
Söhrs Spielweise ähnelt dem Verhalten von
Löwen: erst mal nicht auffallen, dann anschleichen, dann zuschlagen
- und wenn er einmal unterwegs ist, hält ihn niemand mehr auf.
Mit seiner sauberen Wurftechnik und dem geballten Körpereinsatz
beim Fangen kann er für jeden Gegner sehr schädlich sein,
gerade wenn er unterschätzt wird. Seine Spezialität ist,
blitzsaubere, große Wurfe rauszulassen in Situationen, in
denen kein Gegner damit rechnet. Obwohl er ein eher ruhiger Zeitgenosse
ist, können seine Temperamentsausbrüche beachtlich sein.
Also besser keine Trinkflaschen und dergleichen neben dem Spielfeld
rumliegen lassen.
Grossen Verdienst hat sich der Söhr auch
als Organisator der Deutschen Ultimate-Meisterschaften 1997 in Straubing
erworben: das Turnier setzt bis heute Maßstäbe, und seine
Kalkulationen für Speisen, Getränke und sonstige Ausrüstung
(Bierzelt etc.) werden von anderen Turnierausrichtern gegen einen
Obulus immer wieder gerne in Anspruch genommen.
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